Fürchtet euch nicht! Quoten einzuführen ist natürlich nicht unsere Erfindung. Wir waren auch nicht die ersten, die laut darüber nachdenken wollen. Uns ist zu Ohren gekommen, dass letzten Jahres im Monat Juli in der Politik der höchsten Ränge (Nationalrat) darüber diskutiert wurde. Dazu Stellung nahm ein gewisser Walter Gröbchen in einem Datumsartikel und auch in der Musikzeitschrift The Gap. Demzufolge gab es eine Enquete, die das „Problem“ der österreichischen Musik im heimischen Äther diskutieren sollte.
Löblich, wie wir finden. Sollte man doch gut und gerne vor der eigenen Haustüre kehren. Was ist jetzt damit? Kein Sterbenswörtchen kann man über die heimische Musik im öffentlichen/staatlichen Radio hören. Ja ok, wir geben Ihnen ja Recht wenn Sie die „neuen Österreicher“ auf Ö3 erwähnen. „Aber aber!“ würden wir Ihnen leicht erzürnt zurück werfen, „Christl Stürmer und die Starmaniasippe sind Ihnen vielleicht genug! Uns aber auf keinen Fall!“ Genau das, wollen wir jetzt auch sagen.
Gerade einmal 14,2 % beträgt der Anteil von Musik aus Österreich im staatlichen Radio. Was uns sehr bedenklich stimmt, wenn sogar Musikschreiberlinge wie Robert Rotifer fast schon bedauern, der Musik wegen nach England gegangen zu sein, wenn doch hier bei uns zu Hause die Indiewunder aus dem Boden schießen, wie Pfifferlinge.
Geben Sie Ihre Stimme hier ab und sagen Sie was Sie von der „Austro-Quote“ halten.
Während man/frau andernorts noch über die möglichen Koalitionsformen rätselt – und gar eine Minderheitenregierung als Möglichkeit genannt wird – gibt man sich in britischen Hoheitsgebieten bereitwilliger mit anderen zusammen zu arbeiten. Lange Rede, kurzer Sinn: der neue James Bond-Titelsong kommt im Duett daher. Nämlich Alicia Keys und Jack White (White Stripes).
Das Gezeter (schönes Wort )über Amy Winehouse ob nicht oder doch, will sie? kann sie? etc. ist endlich vorbei. Das sehr eigenwillige Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Keys und White wurde von letzerem produziert, geschrieben und eingespielt. Doch vor allem am Gesang scheinen sich die Meinungen zu teilen. Stellenweise überschneiden sich beide Stimmlagen, man/frau kann nicht unterscheiden aus welchem Kelchen der Ton kommt. Entweder man/frau mag es oder nicht, aber eine Meinung dazu haben alle! Gut so, denn was polarisiert fällt auf. Der Titel des Songs lautet: „Another Way To Die“.
Das ist der Titelsong zur Serie „Voll Daneben – Voll Im Leben“, eine meiner Lieblingsserien. Leider wurde die Serie nur ein Jahr lang produziert und dann eingestellt (wegen schlechter Quoten….)!
Der Sänger von den Arctic Monkeys (Alex Turner) und ein Typ von der Band „The Rascals“ haben sich zusammengeschlossen zum infernalen Brit Pop Duo „The Last Shadow Puppets„.
So sperrig der Titel der Band, so komplex die Songs auf ihrem Debutalbum „The Age Of The Understatement„. Die Songstrukturen kämpfen gegen 2 Minuten lange „The Strokes“ Verschnitt Lieder, Streicher und Gitarre, Schlagezeug und ein dutzend anderer Instrumente unterstützen dabei.
Die Vorabsingle „The Age Of The Understatement“ ist nur ein kleiner Teil des Spektrums in dem sich das Album bewegt. Lieder wie „Standing Next To Me“ und „Black Plant“ beweisen das Songwriter-Talent der beiden Briten. Wenn man/frau es zulässt packen die Songs fest zu und reißen HörerInnen in undefinierte Gedankenwelten. Sehr empfehlenswert!